Ballett am Rhein – b.09

Romeo Bay über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Es ist als sei ich in den vergangenen zwei Jahren auf einer interstellaren Kulturreise unterwegs gewesen. Fern vom profanen Alltag reiste ich als Laienbeobachter durch die kosmischen Weiten des Opern- und Ballettuniversums. Dabei kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Durch das kleine Guckloch meines bescheidenen Opernverstandes schaute ich begeistert in die Welten eines höchst engagierten und leidenschaftlichen Kulturbetriebes.
Die Ballettaufführungen b.01 bis nun zu b.09 waren wie ein hoch dynamischer Treibstoff. Ein Treibstoff der diese Reise noch rasanter, noch überraschender machte.
So war b.09 wie ein großes Finale, gleich einer Supernova, die alles am Ende zu überstrahlen schien. Über 150 Menschen haben auf der Bühne mit ihrer Stimme, ihrem Geschick auf den Instrumenten und mit ihren trainierten Körpern einen großen Abend vollbracht. Wieder wurden alle Sinne angesprochen. Ein Bühnenbild, reduziert auf den Punkt gebracht – ein Chor dessen Stimmgewaltigkeit die Härchen auf der Haut elektrisierte und ein Ballettensemble … mir gehen die Superlative aus.
Zum Abschluss erlaube ich mir dennoch den Blick auf eine einzelne Tänzerin, die mich insbesondere bei ,Unleashing the Wolf ‘ und jetzt bei b.09 ,Ein Deutsches Requiem‘ besonders berührt hat: Camille Andriot. Ich weiß nicht wie ein professioneller Kritiker sie sehen würde. Ich jedenfalls habe das Gefühl, sie strahlt etwas Magisches auf der Bühne aus. Ein Wesen von einem anderen Stern. Ihre Bewegungen sind in diesem Moment von mitreißender Energie und dann wieder, losgelöst von der Gravitation, schwebend, in sich versunken. Ihr Gesichtsausdruck hat einen geheimnisvollen Zauber, unnahbar und doch unwiderstehlich. Sie zerreißt die Luft mit gewaltigen Schritten, nie vorhersehbar, manchmal gegen jede Physik.
Solche Persönlichkeiten verleihen den Choreographien nochmals einen besonderen Glanz – und mir als Zuschauer ein außergewöhnliches, großartiges Erlebnis.
Zum Abschluss einer wunderbaren Zeit, in der ich viel über die Oper lernen durfte, möchte ich mich bei Christoph Meyer und Tanja Brill bedanken, die uns Scouts diese unvergesslichen Erlebnisse ermöglichten. Der einige Zeilen zuvor gezogene Vergleich zu einer Supernova hinkt insofern, als dass das Thema Oper für mich nun nicht verglüht ist – im Gegenteil, ich freue mich auf eine Zukunft in der die Oper und das Ballett ein fester Bestandteil meines Lebens sein werden.

 

 

 

Elias Füllenbach über b.o9 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Das ,Deutsche Requiem‘ von Brahms als Ballett – ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde.
Oft habe ich diese wunderbare Musik schon gehört; mehrmals durfte ich das Stück sogar im Maxchor mitsingen. Aber diesmal war es etwas ganz Besonderes, das Requiem als eine Art Totentanz zu erleben.
Das Licht auf der Bühne, mal kühl und grell, mal warm und hoffnungsfroh, unterstrich die eigenartige Atmosphäre noch zusätzlich. Die Tänzerinnen und Tänzer wirkten manchmal wie umherwirbelnde Flammen, manchmal wie am Boden haftende Pflanzen. Es gab einige großartige Szenen – beispielsweise eine Tänzerin, die nur mit einem Balletschuh auf die Bühne trat. Mir lief ein Schauer über den Rücken, als in einer anderen Szene nach und nach alle Tänzer umfielen und regungslos am Boden liegenblieben. Doch warum taten sie das ausgerechnet an einer der hoffnungsvollsten Stellen des Requiems, wenn der Chor von Erlösung und ewiger Freude singt? Dieser Gegensatz fiel aber kaum auf, denn der Text war aufgrund der weiten Entfernung des Chors vom Publikum kaum zu verstehen, was ich zuerst bedauerlich, im Laufe des Abends zunehmend ärgerlich fand. Sicher, dem Dirigenten gelang es in großartiger Weise, Orchester und Chor zusammenzuhalten und die große räumliche Distanz zu überbrücken, aber überzeugt hat mich diese Lösung dennoch nicht.
Von Martin Schläpfers Choreographie war ich sogar enttäuscht, denn diesmal wirkten manche Szenen etwas zufällig, es gab in den Bewegungen manche Wiederholungen aus anderen Inszenierungen – was ungewöhnlich ist, denn sonst habe ich immer den Eindruck, dass sich Schläpfer sehr intensiv mit der jeweiligen Musik auseinandersetzt. So sehr ich diesen Abend genossen habe, überzeugt hat er mich nicht. Schade!

 

 

 

Katharina Micha über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Gibt es im deutschen Sprachgebrauch eine Steigerungsfor zu ,grandios‘? Bislang hatte ich noch keinen Bedarf für eine solche Wortneuschöpfung bis zum Premierenabend von Martin Schläpfers Uraufführung b.09.

Ich möchte den Abend einfach von hinten aufrollen, indem ich die Emotionen aufliste, die mich nach dieser 1 ¼ stündigen Aufführung nach Hause begleiteten: eine Leichtigkeit im Herzen trotz des schweren Sujets, das sich rund um die Themen Tod und Trauer rankt; wunderschöne Klänge im Ohr dank einer herzerwärmenden Komposition und ihrer großartigen Darbietung durch die Düsseldorfer Symphoniker; Aufgewühltheit durch den dynamischen und mitreißenden Chor; eine Konzentriertheit auf Wesentliches ausgelöst durch ein schlichtes und außerordentlich gelungenes Bühnenbild; und allem voran Freude aufgrund starker Bilder des höchst anrührenden Tanzes.
Und das Unvorstellbare ist, dass es Martin Schläpfer gelungen ist, 150 an diesem Werk beteiligte Akteure so zusammenzubringen, dass der Funken und die Spielfreude spürbar auf das Publikum übersprangen. Er ließ den Zuschauern sehr viel Spielraum, die dargebotenen Bilder zu interpretieren. Mir prägten sich einige Bilder besonders ein: ein Leichenbegängnis oder auch Trauermarsch, drei Madonnen, die vorneweg getragen wurden, eine Ballerina, die ihr Gebrechen einfach nur durch das Tragen eines einzelnen Spitzenschuhs tanzte, was für mich bisher im Ballett einzigartig war, eine Menschenmenge, aus der immer wieder vereinzelte Tänzer zu Boden sanken und die kontinuierlich reduzierte Gruppe zurückließen.

Laut Programmheft hat Brahms dieses Requiem für die Hinterbliebenen komponiert, um ihnen Trost zu schenken – Martin Schläpfer spendet diesen Trost und die Lebensfreude, indem er die Töne perfekt in Bewegung verzaubert.

Diese Choreographie stellt für mich den Höhepunkt eines aufregenden und sehr vielseitigen Scout-Jahres dar und konnte terminlich nicht besser liegen als zum Ende der Spielzeit.

 

 

Heike Billhardt über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Der letzte Opern- bzw. Ballettbesuch als Scout: Da ergreift mich natürlich eine leicht wehmütige Stimmung. Aber die Vorfreude auf die Uraufführung von Martin Schläpfers neuestem Werk überwiegt. Schön finde ich auch, mich nur auf ein einziges Stück konzentrieren zu können statt auf drei oder sogar vier verschiedene Choreographien.
Wie kann man das Requiem von Brahms in Tanz umsetzen? – Das kann ich mir zunächst einmal gar nicht vorstellen. So eine große, so eine gewaltige Musik, wie will man da noch eine tänzerische Ebene hinzufügen? Ich lasse mich überraschen.
Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf einen schwarz glänzenden Bühnenboden, dahinter sitzt erhöht, gleichsam als Spiegelung des Publikums, der Chor wie auf einer Zuschauertribüne. Aber die Sängerinnen und Sänger sind natürlich alles andere als Zuschauer, sondern stimmgewaltige Akteure. Chor und Orchester rahmen durch diese Anordnung sowohl räumlich als auch akustisch die Tänzerinnen und Tänzer ein und so bilden alle drei Elemente der Aufführung eine wunderbare organische Einheit.
Die Lichtführung ist geheimnisvoll, spannungsreich, dramatisch und besänftigend zugleich und unterstreicht das Geschehen auf der Bühne, das die Dialektik von Leben und Tod, von Halten und Loslassen verhandelt.
Martin Schläpfer gelingt es meisterhaft mit seinem unglaublichen Ensemble, die Musik in Tanz zu fassen und damit mehr auszudrücken, als Worte zu sagen vermögen.
Das Tröstliche, das der Musik zu Grunde liegt, können auch die Tänzer vermitteln. Der Mensch ist nicht allein, ganz gleich, welchen Kummer er erlebt. Er ist fähig, Leid auszuhalten und sich wieder aufzurichten, Schwäche zu empfinden und Stärke zu gewinnen. Oder, wie Scout-Kollege Rudolf Müller es so einfach wie treffend während unserer Diskussionsrunde ausdrückte: Keiner kennt das Rezept des Zaubertranks von Asterix & Obelix, aber Martin Schläpfer schafft es immer wieder, ihn uns zu verabreichen!
Ein bedrückend schöner, eindringlicher, sehr tröstlicher Abend, dem ich ganz viele Zuschauer wünsche!
Und ein grandioser Abschluss einer wunderbaren Zeit als Scout, für die ich mich auf ’s Herzlichste bei Christoph Meyer, Martin Schläpfer und Tanja Brill bedanken möchte! Ich werde weiterhin unermüdlich für Oper und Ballett werben und mir natürlich auch in der neuen Spielzeit viele Aufführungen anschauen!

 

 

 

Claudia Uhl über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Dieses wird mein bisher kürzester Kommentar werden, denn ich bin immer noch eines: sprachlos! Sprachlos und mehr als begeistert, von diesem grandiosen b.09, dem Requiem von Brahms. Was die Tänzer mit ihrem Körper ausdrücken, kann ich einfach nicht mit Worten ausdrücken, jedenfalls nicht so gut, um den grandiosen und kreativen Einfällen Martin Schläpfers gerecht zu werden. Hier kann der Tanz es einfach besser verkörpern, als wir Betrachter in der Lage sind, zu erzählen. Interessanterweise waren nach der Vorstellung alle Besucher, mit denen ich mich unterhalten habe, dieser Meinung: Das soeben Erlebte kann man einfach nicht in Worte fassen!
Was ich an diesem Abend erleben durfte war so wunderschön, so traurig, so freudig und Trost spendend. Tolle Bilder mit vielen Tänzern auf der Bühne, aber auch stille, anrührende Solos. Es floss alles regelrecht über die Bühne, die eine perfekte Einheit von Licht und Raum darstellte. Schier umgeworfen hat mich der Chor! Ein Ballett mit Chor auf der Bühne, beziehungsweise auf einem Balkon über der Bühne, direkt gegenüber und gefühlt auf gleicher Höhe wie mein Platz im zweiten Rang! Dieser Anblick war unglaublich! Von der ersten Minute an hatte der Chor eine unglaubliche Präsenz. Dieses Musik- und Ballett- Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, ich habe noch nie vorher etwas ähnliches erlebt. Auch im Publikum habe ich die Konzentration und Ergriffenheit gespürt. Nicht nur mir standen die Tränen in den Augen. Ich bedanke mich bei Martin Schläpfer für dieses wunderbare Erlebnis. Es wirkt auf mich regelrecht energetisierend.

 

 

 

Sissi Sachtleben über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Bei seiner ersten Pressekonferenz vor Beginn seiner Tätigkeit als Ballettchef der Deutschen Oper am Rhein hat Martin Schläpfer allen zu verstehen gegeben, dass für ihn ein klassisches Handlungsballett vorerst nicht in Frage kommt. Nun habe ich neugierig auf die erste große abendfüllende Ballettproduktion gewartet, die auch die letzte in der Spielzeit 2010/2011 war. Die Erwartungen wurden nicht nur in hohem Maße erfüllt, sondern sehr weit übertroffen. Alle Sinne wurden angesprochen (wo hat man das schon?) – man hörte die traumhafte Musik aus dem Graben, hörte den Chor und Solisten (die auf einer Empore wie ein Engelschor positioniert wurden) und schließlich sah man eine Ballettcompagnie zu dieser Musik tanzen. Keineswegs ist man überfordert als Zuschauer und Zuhörer, alles ist stimmig.
Für mich war der entscheidende Faktor des Abends jedoch die geniale Musik von Brahms. ,Ein Deutsches Requiem‘ wurde von Brahms nicht als Trauermusik, als Totenmesse, sondern als Trost für diejenigen, ,die da Leid tragen‘ geschrieben, als Musik für die Lebenden. Die von ihm auserwählten Texte zeugen von hoher Kenntnis der Bibel, es sind Texte, in denen der Trost für die Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. ,Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat‘, singt der Solo- Bariton. Wer denkt im Leben an die Endlichkeit? Großartig, dass diese Produktion eigentlich jedem einen Spiegel vorhält. Noch nie war ich diesem Thema in der Kunst so nah.
So hat Martin Schläpfer das wohl auch gesehen, denn im Tanz ging es eben um diese Endlichkeit des Lebens. Sehnen und Verlangen wurden genauso genial in Körperbilder übersetzt wie Tod und Leben und eben auch Freude. Besonders beeindruckend, wie drei Tänzer das durch hohe Sprünge darstellten. Aber auch die Compagnie prägte das Bild der Freude, die Tänzerinnen und Tänzer sprangen wie junge Frühlings- Lämmer durch den großen Bühnenraum. Alles mit der Präzision eines Uhrwerks.
Stärkste Momente in der Choreographie waren der von Yuko Kato und Jörg Weinöhl getanzte Pas de deux sowie die einzige ,Spitzenschuh-Ausnahme‘, ein Fuß im glänzenden Ballettschuh der Tänzerin Marlúcia do Amaral, der andere barfuß. Das machte bewußt, welche Bodenhaftung der Mensch hat und wie schnell er sie verlieren kann.
Eine grandiose Produktion. Herzlichen Glückwunsch Herrn Schläpfer und der Deutschen Oper am Rhein für diesen großen Wurf! Das bleibt einem lange im Gedächtnis.

 

 

 

Selinde Böhm & Rudolf Müller über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

Das Licht schwebt über den schwarzen Wassern. Licht und Finsternis sind das Leitmotiv in diesem Deutschen Requiem von Martin Schläpfer.
Kein besseres Bühnenbild könnte man sich dazu vorstellen, als dieses von Florian Etti gestaltete Schwarz. Glänzender schwarzer Boden kontrastiert von einer Lichtröhre. Dazu die kongenialen schwarzen Kostüme, die zusammen mit dem Licht die Tänzer selbst zu Lichtstrahlen macht und Bilder von unglaublicher Schönheit entstehen lassen. Auch Bilder des Schreckens, wenn alle Tänzer nach und nach zusammenbrechen und die Bühne übersät ist von Leichen.
Doppeldeutig ist ja dieser Titel: ,Ein Deutsches Requiem‘. Und wir schauen in eine andere Vergangenheit als Brahms und blicken in andere Abgründe.
Aber was das große Kunstwerk ausmacht, ist seine Offenheit. Und nirgends werden wir hier festgelegt auf eine Interpretation. Und wie die Körper der Tänzer in die Tiefe blitzen, kommt Bewegung in unsere Köpfe, die uns beinahe schwindeln macht. Und doch ist es Ruhe, die diese imaginäre Wasseroberfläche, der schwarze Spiegel, auf dem das Licht tanzt, der labilste Grund, den man sich vorstellen kann, ausstrahlt. Wir ahnen: Unsere Existenz ist dieser Moment auf der Oberfläche. ,Denn wir haben hie keine bleibende Statt, / sondern die zukünftige suchen wir.‘ (Hebräer 13, 14)

Kleiner Nachtrag zur Energiedebatte: Wie man weiß, gab es im Nordwesten Frankreichs ein kleines Dorf, das den Römern Widerstand leistete. Es gewann seine Energie durch einen Zaubertrank, dessen Rezept uns leider nicht mehr bekannt ist.

Unser Zaubertrank sind die Oper und diese Ballettabende. Trunken und voll von Energie verlassen wir das Haus, um uns wieder gestärkt in die Scharmützel des Alltags zu stürzen. Wir sind dankbar.

 

 

 

Caroline Hobbs über b.09 am 1. Juli 2011 im Opernhaus Düsseldorf

„I arrived at the opera house feeling worn out after a long and frustrating day and would have opted for a night in watching mindless TV had the tickets not been pre-arranged. Little did I know, that thanks to the power and energy of the evenings performance, I would walk away feeling completely invigorated.

Arriving in such a negative mood I was disappointed when the curtains opened on to such a sparse stage and to begin with I felt that the angular movements of the dancers were at odds with the tender nature of Brahms’ opening. However as the stage became awash with an abundance of writhing bodies, I realised that a complex stage design would have detracted from the dancer’s expressive capabilities.
Being reflected on dark floor, as if mirrored by water, the already huge number of dancers seemed twofold. This mirror imagery also intensified the mesmerizing solo of Marlúcia do Amaral who, appearing on stage with only one ballet slipper, delivered a breathtaking performance which was then reflected on the shining floor. I was left speechless, as surely standing on points with only one foot must be challenging and yet she danced with such grace and seeming effortlessness.

This idea of balance in imbalance, epitomised in Amaral’s performance, was what brought me to finally accept the combination of Brahms’ and Schläpfer’s differing styles. As if her mismatched feet were symbolic of the combination of countering ideas. I also found a soothing sense of balance in the choice of asymmetrical lighting and the mirroring of the throbbing timpani line in the dancers movements. The placement of the choir in a box above the stage, like a reflection of the audience, seemed to me to add another level of balance to the evening’s event.

The first performances of Brahms’ Requiem caused much debate, so in the end I found it quite provoking that Martin Schläpfer chose this work for the conclusion to his ,b.XX‘ series, as he is renowned for pushing artistic boundaries. There also seemed to be such an infections energy emanating from dancers, singers and instrumentalists alike that I found the evening performance far more revitalising than the ,quiet night in‘ I had wished for.

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