Stefanie Wallace über „Der goldene Hahn“

Faszinierende Kostüme, volle ausdrucksstarke Stimmen und wunderschöne Musik!

Der_goldene_Hahn_04_FOTO_HansJoergMichelDie Oper „Der goldene Hahn“ von Nikolai Rimski-Korsakow – ein Vollbad an Eindrücken! Faszinierende Kostüme, volle ausdrucksstarke Stimmen und wunderschöne Musik!

Besonders beeindruckend fand ich die orientalische Schönheit, Königin von Schemacha mit ihrer wahnsinnig tollen Stimme und starken Gestik, die mit all ihren Reizen spielt.

Amüsant und so herrlich eckig und kantig ist die Rolle der bodenständigen Haushälterin Amelfa. Sie steht für das komplette Gegenteil der Königin Schemacha und ist im Vergleich zu ihr eine ehrliche Haut. Ohne Schnörkel und Glitzer.

Der russische Bariton überzeugt in der Rolle des König Dodon, der sich einfach nur noch ein entspanntes Leben wünscht – wie nachvollziehbar und doch naiv.

Der goldene Hahn – eine schöne Rolle und wie der Titel schon vermuten lässt, besetzt mit einer Sopranistin, die einem im wahrsten Sinne den Kopf verdreht und für mich das absolut bezauberndste Kostüm trägt.

Die Farbtöne kommen sehr leicht und harmonisch rüber – das musikalisch hohe Niveau trägt und untermalt die Oper – man kann also ruhig auch mal die Augen für einen Moment schließen und nur den wohligen Klängen lauschen.
Das Bühnenbild und die Lichtspiele bringen die Kostüme und Sänger, vor allem die flimmernden Kleider der Königin und des goldenen Hahns, noch mehr zum Funkeln – ein Feuerwerk an optischen Eindrücken – leuchtend und energiegeladen. Die restlichen Kostüme überzeugen in ihrer Schlichtheit und Farbgebung.

Alles in allem war es ein sehr kurzweiliger Opernabend mit vielen fesselnden und faszinierenden Momenten.

Weitere Informationen zu „Der goldene Hahn“:
http://www.operamrhein.de/de_DE/repertoire/der-goldene-hahn.1047801

OpernscoutsStefanie Wallace
Yogalehrerin

Die studierte Modedesignerin arbeitete im Design und Einkauf, bevor sie ihre Leidenschaft für Yoga zum Hauptberuf machte. Ihren Unterricht besuchen Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein; deren Ausstrahlung und Körperlichkeit animierten sie zu einem ersten Ballettbesuch, dem viele weitere folgten: „Was ich beim Ballett am Rhein in den letzten zwei Jahren erleben durfte, hat mich extrem beeindruckt.“ Als Opernscout freut sie sich jetzt auch auf neue Erfahrungen und Inspirationen im Bereich der Oper.

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