Martin Breil über „Young Moves“

Vielfalt im Ballett: Deutsche Oper am Rhein gibt Ensemblemitgliedern eine Chance

Pinet_Odnalro_02_FOTO_GertWeigeltNach der Vorankündigung des Projektes „Young Moves“, in dem Mitglieder des Ballettensembles die Choreographie eigener Produktionen übernehmen durften und ihnen dafür das gesamte `Equipment` der DOR zur Verfügung stand, war meine Erwartungshaltung an diesem Abend besonders hoch.

Junge Choreographen, neue Ideen, junges Publikum…nur zu !

Sechs Produktionen standen auf dem Programm, die, wie ich nach dem letzten Vorhang feststellte, nicht abwechslungsreicher hätten sein können. Dabei möchte ich keinen Beitrag bewerten oder besonders hervorheben. Sie alle hatten ihren eigenen, besonderen Charme und möchte sie der Bewertung des Betrachters überlassen.

Die Auswahl der Musik und die Originalität der Kostüme fiel mir besonders auf. Das Spektrum der entfalteten Emotionen ist groß. So gesehen kann ich den Besuch dieser Veranstaltung nur empfehlen!

Den Mut der einzelnen Ensemblemitglieder, aus der Riege der Company hervor zu treten und sich selbst zu versuchen, finde ich toll und verdient größten Respekt, genauso wie das in sie gesetzte Vertrauen. Das Ergebnis ist beeindruckend und unbedingt sehenswert. Für mich eine Abwechslung und eine Bestätigung dafür, mit welcher Tiefe und Feinstofflichkeit die Produktionen Martin Schläpfers ausgestattet sind.

Weitere Informationen zu „Young Moves“:
http://www.operamrhein.de/de_DE/repertoire/young-moves.1047789

Opernscout Martin Breil-1Martin Breil
Dipl. -Ing. für Hochbau

Martin Breil ist beschäftigt beim Bauaufsichtsamt der Stadt Duisburg. Neben seinem Interesse an den bildenden Künsten, hört er leidenschaftlich gern Jazz und klassische Musik, insbesondere mit den Duisburger Philharmonikern. Das Lauschen zu Opernklängen bedeutet für ihn ein Abheben in eine andere Dimension und das Abschalten von allem Belastenden des Alltags. Auch das Ballett fasziniert ihn: Wo kommen, außer in der freien Natur, Kraft und Ästhetik stärker zum Ausdruck als dort? Als Opernscout ist er dankbar, seine eigenen Eindrücke nach außen tragen zu dürfen, um dort Leser für einen Opern- oder Ballettbesuch zu begeistern.

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