Ein ambivalenter, von unterschiedlichen Stimmungen getragener Premierenabend

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b.35 – Decadance FOTO: Gert Weigelt

Susanne Bunka über die Ballettpremiere „b.35“

Ohad Naharins „Decadance“ hat mich von Beginn an begeistert; ein wie immer tanzbegeistertes und -begeisterndes Ensemble zu toller, intensiver, mal wilder, mal entspannter Musik. Man möchte sich mitbewegen…
„Environment“ von Ben J. Riepe…schwierig! Gedanken und Informationen, die permanent mündlich vorgetragen werden. Dazu buntgewandete Tänzer, die mehr posieren als tanzen. Die Andeutung des Abendmals, des Weltuntergangs… Ist die Botschaft die, dass der Mensch aus seinen Fehlern nicht bereit ist zu lernen?
Schließlich Remus ŞucheanăsAbendlied“… Ruhe, klassisches Ballett, die wunderschöne Musik Schuberts…das alles versöhnt bei aller Nachdenklichkeit. Ein Mann, der seinen Platz im Leben nicht findet, die Liebe, nach der er sucht, nicht sieht. Ich frage mich: Ist das echt oder ist alles nur ein Traum?

Opernscouts 2017

Susanne Bunka
Inhaberin des Angercafés in Urdenbach
Vor drei Jahren hat sich die ehemalige Kinderkrankenschwester Susanne Bunka einen Traum erfüllt: Zusammen mit ihrer Tochter betreibt sie das Angercafé in Urdenbach – ein Treffpunkt für alle Generationen, in dem auch Lesungen und kleine Konzerte und Chorproben stattfinden. Sie liebt die großen Opernklassiker, ist gleichermaßen offen für zeitgenössisches Musiktheater und Ballett und freut sich darauf, Ihre Eindrücke im Gespräch zu vertiefen.

 

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