Roméo stirbt ohne Juliette

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Jenny Ritter über die Premiere von „Roméo et Juliette“

Ein tolles Bühnenbild mit sehr stimmiger Beleuchtung, wunderschöne Kostüme, herrliche Bilder, eine dynamische Inszenierung – doch der Schluss war dann doch für mich unverständlich: Juliette verlässt mit Paris die Bühne, nachdem Roméo ganz für sich alleine gestorben ist. Verwundert hat mich auch der „Balkon“, den ich als solches gar nicht erkannt habe, da er aus Stühlen bestand und kunstvoll
aufgebaut wurde.
Interessant waren die Szenen, die Roméo et Juliette als „double“ darstellten und die Kennenlernphase  darstellten. Gesanglich war die Liebe ja schon nach zwei Worten entflammt, doch das „Spiel“ der „Kinder“ (sie waren ja erst 15 Jahre) war dann doch erfrischend.
„Love is a losing game“ wird zum Schluss behauptet, doch scheinbar nur für Roméo, der alleine stirbt ohne Juliette.
Die Musik ist wunderbar und auch wieder von den Düsys wunderbar gespielt. Diese Inszenierung ist auf jeden Fall sehens- und hörenswert.

Ritter_Jenny_Foto2_Andreas_Endermann

Jenny Ritter
Tai-Chi-Lehrerin

Jenny Ritter ist Lehrerin für verschiedene Entspannungstechniken und die chinesische Kampfkunst „Tai-Chi Chuan“. In ihrer Arbeit ist ihr der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung besonders wichtig. Schon durch ihren ersten Lehrmeister, der ihr eine sehr tänzerische Art des Tai-Chi vermittelte, entwickelte sich auch ihre Begeisterung für das Ballett. Seitdem  sie in der Spielzeit 2016/17 „Das Rheingold“ gesehen hat, ist Jenny Ritter nun auch ein Fan von Wagners „Ring“ und freut sich diesen als Opernscout in Düsseldorf abschließen zu können.

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