Großartig, berauschend, wunderschön.

Sandra Christmann über die Premiere „Der Nussknacker“

OMG – Großartig, berauschend, wunderschön.

Alice und der Nussknacker im Wunderland besuchen zusammen mit Charlie aus der Schokoladenfabrik Dali.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich ein Fan der ersten Stunde von Demis Volpi bin. Das Ballett der Deutschen Oper am Rhein macht mich einfach immer glücklich!

Ich muss jetzt aber einfach mit den Kostümen beginnen.
Liebe Katharina Schlipf: ich bewundere Sie! Sie sind ein Ausnahmetalent.
Und wieder zeigt sich, dass die Gesamtkomposition einer jeden Inszenierung eine große Kunst ist und alle einzelnen Komponenten so relevant für den absoluten Genuss und die Freude sind.
Schon von der ersten Sekunde an war ich von der Klarheit und Schönheit der Kostüme begeistert, das weiße Kleid von Clara, das schwarze der Mutter “Haute Couture „ at it’s best– ich wünschte es wäre meins. Auftakt Bühnenbild und Kostüme haben hoch angesetzt und halten nicht nur das Niveau sondern steigern sich wie ein schönes Crescendo durch die gesamte Inszenierung.
Auch das Kostüm von Drosselmeier, perfekt, er erinnert sehr stark an Jonny Depp in der Schokoladenfabrik.
Und dann die Ratten, Hollywoodreif. Die Köpfe, die Arme und Beine – ein künstlerisches Highlight. Und, oh mein Gott, die Cupcakes. Und die Torte. Grandios. Die Schneeflocken bezaubernd.
Hinzu kommt das perfekte Bühnenbild. Insbesondere die mechanischen Türen, sehr surrealistisch, Dalimäßig.

Diese Nussknacker Inszenierung ist bezaubernd und auf den Punkt gebracht. Al dente. Eine schöne, junge Chroreographie, ich hätte mir noch mehr Modern Dance Passagen gewünscht, aber das schmälert nicht die hervorragende tänzerische Leistung.
In vielen Balletten ist die Konzentration doch auf der Prima Ballerina, in dieser Inszenierung schafft es Volpi mit seinen Choreographien jedes Talent in den Mittelpunkt zu stellen. Alle Tänzerinnen und Tänzer sind so unique.
Natürlich der Nussknacker, Orazio Di Bella, aber auch die Haushaltshilfe, Futaba Ishizaki, oder Tante Zuckermund getanzt von Charlotte Kragh, sie alle ziehen die Zuschauer:innen in ihren Bann.

Diese Nußknackerinszenierung entführt uns auf allen Ebenen in eine berauschende, sinnliche und berührende, erheiternde Welt und ist reiner Genuß!!!

Sandra Christmann
Managerin in der Filmproduktion, Kulturmanagerin

Sandra Christmann liebt Düsseldorf und die Kunst. Sie ist aktuell bei e+p films als Head of Growth tätig. Für die Kunst pflegt sie zahlreiche Kontakte, um mit Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Handel und Medien innovative Formate und Kooperationskonzepte zu entwickeln. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich für diverse Hilfsprojekte.
Sie liebt das Ballett und besuchte „just for fun“ manchmal die Oper, nun will sie „auch nach ihrer Zeit als Opernscout der Oper treu bleiben“.

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