Vorhang auf und Voilá.

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Sandra Christmann über die Premiere von „Roméo et Juliette“

Erst einmal nur Glitzer. Toll. Die Kostüme funkeln, spiegeln, glitzern und auch das Bühnenbild sitzt. Es ist ein direktes Eintauchen in das Romeo und Julia, das man kennt, wissentlich, dass dieses eine neue, moderne Inszenierung ist, aber nicht so verfremdend, dass man Angst bekommt enttäuscht zu werden.

Interessanterweise – und auch leider –  sind aber die starken Gefühle des Paares nur spürbar in dem jungen tanzenden Paar, das nicht singt. Pathetisch genug und auch gesanglich ist das „singende“ Paar hervorragend. Super Besetzung, ganz großartige Stimmen und auch die Komposition gefällt durchgängig.

Der Handlungsstrang ist etwas schräg, künstlerische Freiheit willkommen, dass aber am Ende Julia kein Gift nimmt, ihr armer Romeo verstirbt und sie doch mit einem anderen abhaut. Bedauerlich. Warum haben wir nur immer selbst im Drama den Wunsch, ja selbst im Tod, dass die Liebe Erfüllung findet. Vielleicht war das schon spürbar und deshalb erfasste einen die emotionale Welle nicht.

Ich finde es dennoch eine sehr interessante, junge und durchgängig qualitätsvolle Inszenierung. Ein bißchen Rocky Horror ist der Cousin.
Philipp Westerbarkei merke ich mir, sehr sehr interessante, unterhaltsame Inszenierung, die im Gefüge mit Tatjana Ivschinas Kostümen und einem gelungenen Bühnenbild und erfrischend in der französischen Sprache direkt einfängt.

Gesanglich ist Luiza Fatyol wie gewünscht raumfüllend, mir für eine Julia mit meiner romantisch verklärten Vorstellung fast zu stark, aber deshalb nicht weniger großartig.
Also Vorhang zu und Danke!

Christmann_Sandra_Foto2_Andreas_EndermannSandra Christmann
 Head of Strategic Alliances

Sandra Christmann liebt Düsseldorf, ihre Wahlheimat, und die Kunst. Sie engagiert sie sich bei ArtFair Internantional GmbH. Strategische Allianzen sind ihr Kernthema. Für die Kunst pflegt sie zahlreiche Kontakte, um mit Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Handel und Medien innovative Formate und Kooperationskonzepte zu entwickeln. Neben dieser Arbeit hat sie ein Hilfsprojekt in Kenia ins Leben gerufen. Ihr Netzwerktalent, die Liebe zur Kunst und zum Schreiben nutzt sie jetzt auch als Opernscout.

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Less is more!

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Benedikt Stahl über die Premiere von „Roméo et Juliette“

Zwei Liebende in Badekleidung stürzen sich lustvoll umarmend von einem Sprungbrett und werden im Moment des Absprungs von der Fotografin Tatyana Druz für immer dort festgehalten. Dieses Foto mit dem Titel „The point of no return“ entdecke ich am Abend der Premiere von Roméo und Juliette auf den ersten Seiten des schönen Begleitheftes und bin immer noch ergriffen von dessen Ausdruckskraft, die Shakespeares Drama nahezu in einem Bild erzählt. Weniger überzeugt bin ich von den Bildern der Oper selbst. Der Kunstfelsen mitsamt Madonna erinnert eher an die Grotte von Lourdes als an eine italienische Piazza und der zappelnde, rauchende Chor braucht diese Übertreibung ebenso wenig, wie Juliette ihre Akrobatikeinlagen auf dem Stuhlstapel.

Nach der Pause wird die Bühne stärker. Der Lichterhimmel hat sich auf den Boden gesenkt und Roméo und Juliette kommen ihrem tragischen Ende mit jedem ihrer hinreißenden Duette unaufhörlich näher. Auch wenn ihre Liebe zueinander kaum sichtbar wird, so dringt ihre Liebessehnsucht wie auch die damit verbundene Verzweiflung, ihr Schmerz, mit jedem Ton bis tief ins Innerste. Das ist Oper pur!

Das Ganze ist lebendig, experimentierfreudig und vor allem als Musiktheater mehr als sehenswert. Aber am Ende frage ich mich, ob diese Inszenierung nicht einfach nur zu viel auf einmal will. Das Drama, die große Erzählung, das Neue, das Andere, das Besondere, das Ausprobieren, die Zeitcollage, das Glitzern, Farbenrausch, Lichtbilder, Herzklopfen… Lauter aneinandergereihte Übertreibungen, die alle etwas sagen wollen und doch unter der gesammelten Ideenfülle leiden. Warum eigentlich? Wo das, was wesentlich ist, schon mit nur einem Bild gesagt werden kann? Less is more!

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Benedikt Stahl
Architekt und Professor an der Alanus Hochschule

Als selbständiger Architekt und Partner im Düsseldorfer Atelier Fritschi & Stahl hat Benedikt Stahl eine große Nähe zur Kunst: Was macht Stadtraum, was macht die Choreographie, die Dramatik der Räume aus? Zur Oper ist es da nicht weit: Wie Bild, Musik und Darstellung hier zusammen wirken, fasziniert ihn. Als interdisziplinär denkender Grenzgänger ist er auch an der Alanus Hochschule Bonn-Alfter tätig: Was  Architektur mit Schauspiel, Wirtschaft mit Kunst zu hat – diese Fragestellungen interessieren ihn auch in der Lehre. Nicht nur die Oberfläche, sondern die spannenden Zusammenhänge will er nun als Scout für Oper und Ballett entdecken.

 

In guter Erinnerung…

b.39  atmosphere
ch: Martin Chaix

Katrin Gehlen über die Premiere von „b.39“

Der Ballettabend ist mir trotz vereinzelter Verständnisschwieigkeiten in guter Erinnerung geblieben.

Beim ersten Stück von Hans van Manen kommen klassische Ballettliebhaber meiner Meinung nach wieder ganz auf ihre Kosten. Vor allem der dritte Pas de deux, der den Abschluss der Begegnung von Mann und Frau beschreibt, ist sehr gefühlvoll und wunderbar in seiner ganzen Ausdrucksweise. Auch die Kostüme sind sehr geschmackvoll und beweisen Eleganz in einer raffinierten Schlichtheit.

Das zweite Stück von Martin Chaix hat mir besonders gefallen. Schon der Hintergrund der Bühne weist auf eine gewisse Erotik hin. Dargestellt ist ein verschwommener weiblicher Akt, eine Fotografie des Choreographen selbst. Bewegung, Musik, Licht und Kostüme sind sehr gut aufeinander abgestimmt. In der letzte Szene erscheint das schöne Bild des Hintergrundmotivs.

Das letzte Stück von Martin Schläpfer hat mich diesmal weniger angesprochen. Von den Kostümen die ganze Zeit derart abgelenkt, konnte ich mich nicht auf den Tanz konzentrieren. Zu sehr habe ich innerlich im Konflikt gelegen, sogar immer wieder den Blick abgewendet. Zu dem ganzen Stück konnte ich leider keinen Zugang finden.

Gehlen_Katrin_Foto_Andreas_EndermannKatrin Gehlen
Modedesignerin

Katrin Gehlen ist als Modedesignerin spezialisiert auf individuelle Maßanfertigungen. Menschen, die wie sie selbst künstlerisch tätig sind, lädt sie in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit ihrem Mann zum Kreativtreff „Rheingold“ ein. Dann wird das eigene Haus zu einem inspirierenden Kunstsalon. Mit ihrem besonderen Interesse am Ballett freut sie sich jetzt auf die Auseinandersetzung mit den Aufführungen im Opernhaus. 

Eine abgefahrene Mischung

b.35. Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg
Abendlied. ch.: Remus Sucheana

Markus Wendel über die Premiere von „b.39“

Am heutigen Premierenabend erwarten uns drei Ballette, choreographiert von drei Herren, die dem Düsseldorfer Publikum nicht unbekannt sind.

Den Auftakt macht ein kleines Stück von Hans van Manen. Leider finde ich nicht wirklich einen Zugang hierzu, mir fehlt eine gewisse Leichtigkeit, es wirkt auf mich sehr überlegt und aufgesetzt. Ein wahrer Genuss ist die musikalische Begleitung durch die ganz hervorragende Pianistin.

Beim zweiten Stück des Abends hingegen werde ich sprichwörtlich aus dem Stuhl gerissen. Würde der Film-Regisseur Ridley Scott ein Ballett schaffen, würde es wahrscheinlich ähnlich aussehen, und was wir hier erleben, setzt sich sofort an die Spitze der besten Ballette, die ich hier gesehen habe. Unser ehemaliges Ensemble-Mitglied Martin Chaix schafft für uns in einem düsteren Raum ein wirklich beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Nebel wandert über die Bühne, schwarz ist die dominierende Farbe, im Hintergrund schwebt die verwaschene Silhouette einer unbekleideten Frau. Zeitweilig wird die Szenerie von einem grellen Lichtstrahl durchschnitten, einem brutalen Gegenpunkt zu den vielen romantisch-intimen Momenten, inmitten dieser Science-Fiction-artigen Kulisse. Tanz, Choreographie, Kostüme, Beleuchtung, und auch die Abmischung der Musik: alles zieht mich in seinen Bann, trifft genau meinen Geschmack, und meine Vorliebe zu düsteren Inszenierungen. Bravo!

Martin Schläpfer hingegen bleibt mir ein Rätsel. Von ihm ist das letzte, und auch längste Stück an diesem Abend. Neben der ohnehin nicht ganz einfachen Musik von Bela Bartók bleibt mir der Zugang zu dieser Aneinanderreihung von Einzelsequenzen leider verwehrt.

Zusammenfassend ist es für mich ein herausfordernder Abend, mit großem Lob und Dank an Martin Chaix, für sein »Atmosphères«!

Wendel_Markus_Foto_Andreas_EndermannMarkus Wendel
Feuerwehrmann in Düsseldorf

Als neuer Scout folgt Markus Wendel in der Spielzeit 2018/19 frühen Spuren seiner Opernbegeisterung: Seine erste Begegnung mit Richard Wagners „Götterdämmerung“ hatte er 2003/04 im Düsseldorfer Opernhaus, und schon damals begeisterte ihn Linda Watson als Brünnhilde. Als Feuerwehrmann der Landeshauptstadt Düsseldorf kümmert sich Markus Wendel um die strategische Planung und Einsatzorganisation. Ganz besonders schätzt er seine Dienste im Opernhaus: Als Brandsicherheitswache beobachtet er die Aufführung dann von der Seitenbühne aus. „Ich mag das Gewusel hinter den Kulissen“, sagt der 39-Jährige. Was ihn aus dieser Perspektive besonders anspricht, schaut er sich gern noch einmal mit Freunden oder der Familie aus dem Zuschauerraum an.

far too much…

b.39  Dances with
ch.: Hans van Manen

Michael Langenberger über die Premiere von „b.39“

Wenn die Besten alles geben, dann kann es eben auch passieren, dass über das Ziel hinaus geschossen wird. So passiert bei der Premiere b.39.

Zu gekonnt kombinierten Klängen, zeigte uns Hans van Manen mit spartanischem Bühnenbild und zauberhaft gefühlvoll getanzten Szenen dreier Paare in “Dances with Piano”, eine Choreographie, von der dieses Mal die Männer mit Szenenapplaus profitierten. Wahrscheinlich lag es daran, dass deren Tanz körpersprachlich jeweils Geschichten erzählten, die so manch einer mit verbalen Erklärungen nicht zustande brächte. Spritzig und pointiert vorgebracht, wurden diese mit lautem Beifall belohnt. Genau wie das ganze Stück, zu dem natürlich noch die dazu gehörigen Ballerinen gehörten. Mit Recht bekam die Pianistin Schaghajegh Nosrati ebenfalls großen Applaus – aus meiner Sicht für ihre Bach-Interpretationen. Sehr rhythmisch, eben gerade noch kein Jazz à la Jacques Loussier. Toll gespielt, getanzt, choreographiert – einfach sehr schön.

Und dann ging’s in die Vollen. Gib alles – hat Martin Chaix sich wohl gedacht, als er bis zu insgesamt 22 Tänzerinnen und Tänzer zu “Atmosphères” z.T. wild über die Bühne fegen ließ. War es avantgardistischer oder archaischer Tanz – ich weiß es nicht. Für mich war es ein Zuviel an allem; eine herausfordernde Musikwahl, viele spezielle Effekte, gerne mit viel Rauch und Nebel und zu viel Verschiedenes zum gleichen Zeitpunkt auf der Bühne. Ich merkte es besonders daran, weil der eher ruhige Mittelteil zu Beethovens Adagio Cantabile aus der Sonate Pathétique mich kurz zu erden vermochte, bevor es wieder ungestüm weiterging. Hätte Martin Chaix das Eine oder Andere weggelassen, all meine Sinne hätten es ihm mit Begeisterung für das Erfassbare gedankt.

Dem jungen Meister Martin Chaix folgte mit “44 Duos” zum Abschluss des Abends, die Choreographie des großen Meisters des Balletts, Martin Schläpfer. Vermutlich hatte Béla Bartók die Violin-Duos als Etüden – eben als Übungsstück und nicht als Konzertreihe komponiert. Sicherlich meisterschaftlich von Catherine Ribes und Dragos Manza vorgetragen, dennoch als Übungsstücke für die Violonisten, anstatt für 1200 Ballettbesucher- Ohrenpaaren gedacht. Wie immer beim Ballett am Rhein, eine großartige tänzerische Leistung des gesamten Ensembles. Doch vermochten es die Tänzer nicht, den visuellen Eindruck, der z.T. wirklich schrecklichen Kostüme, soweit aufzuheben, dass es wirklich Spaß machte hinzuschauen. Es zeigt sich, wenn jedes “Gewerk” alles aufbietet was geht, das Maximale aus sich herausholt, doch nichts so recht aufeinander abgestimmt ist, zerstören sich die großartigen Künste jedes einzelnen Meisterhandwerks gegenseitig. Auch für mich, in der Form, eine wirklich neue Erkenntnis…

Opernscouts 2018 / 2019

Michael Langenberger
Wirtschaftsmediator und Coach

Michael Langenberger arbeitet freiberuflich als Wirtschafsmediator und Führungskräftecoach in Haan. Musik und Tanz spielen eine große Rolle in seinem Leben: Er spielt Klavier, sang im Chor und tanzt: Auf Standard und Latein folgten Salsa und Modern Contemporary Dance im tanzhaus nrw, wo er auch an öffentlichen Performances mit Profis und Laien mitwirkte. Er liebt die Vielfalt des kreativen Ausdrucks – sei es als Geschichtenerzähler, Musiker, Tänzer oder Opernscout – und macht sich diese auch im beruflichen Kontext zu Nutze.

Ballett: mal schön, mal schwer verständlich, mal langweilig

b.39  atmosphere ch: Martin Chaix

Hubert Kolb über die Premiere von „b.39“

Drei deutlich verschiedene Ballettstücke an einem Abend, eines davon ziemlich lang, da wurde das Publikum etwas unruhig.
Das erste Stück („Dances with Piano“) zeigte herrliche Kombinationen von klassischen Schritten und modernem Tanz, von Altmeister Hans van Manen. Das Thema ist dankbar, die Beziehungen zwischen Mann und Frau in drei Duos. Zweimal wird der Mann zum Schluss weggestoßen, einmal bleiben beide zusammen. In ironischen Zwischenspielen ahmen die drei Tänzer Damenschritte nach und zeigen deutlich: wir brauchen Euch Damen nicht. Das gab Szenenapplaus.
Vom zweiten, dunklen Stück von Martin Chaix („Atmosphères“) habe ich wenig verstanden, alles wirkte sehr gewollt technisch – akrobatisch. Eindrucksvoll aber das Zwischenspiel eines Duos zum langsamen Satz der Pathétique: viel Emotion, der Tänzer verschwindet im Abgrund und sie bleibt zurück, transformiert in ein trauriges Wesen mit fast männlichen Bewegungen.
Als Drittes dann 44 (kurze) Duos von Béla Bartók. Martin Schläpfer zeigt sein ganzes choreographisches Können, aber es wird zu einem immer weniger anregenden Auf und Ab von Tempo und Tanzformen – kein Spannungsbogen führt uns durch die Abfolge von kleinen Stücken. Die wenigen Volkstänze sind belebend, ansonsten beschaute ich ohne größere Emotion wild-farbige Kostüme, ungewöhnliche Accessoires und das unruhige Bühnenbild.

Kolb_Hubert_Foto_Andreas_EndermannDr. Hubert Kolb
Professor für Immunologie/Diabetologie im Ruhestand

Als Biologe und Immunologe hat Hubert Kolb am Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf zu Mechanismen und Therapien des Kinder- und des Erwachsenendiabetes geforscht und gearbeitet. Vorsorge und Umgang mit der Krankheit beschäftigen ihn auch noch im Ruhestand. Den Weg zur Oper fand Hubert Kolb im Studium in München – eine „Zauberflöte“ in Spitzenbesetzung begeisterte ihn nachhaltig. Mittlerweile findet er genügend Zeit, die Oper regelmäßig zu besuchen und Vieles neu kennen zu lernen. Auch das Ballett am Rhein, das ihm unter Martin Schläpfer unerwartet gut gefällt.

Eine sehr ungewöhnliche Adaption des klassischen Shakespeare-Dramas

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Stefan Pütz über die Premiere von „Roméo et Juliette“

Eine sehr ungewöhnliche Adaption des klassischen Shakespeare Dramas von Charles Gounod:
Roméo (Ovidiu Purcel) stirbt (wie gehabt) durch Gift, Juliette (Luiza Fatyol) verzichtet auf die Einnahme des „echten“ Giftes und erwählt dann doch lieber den vom „Dandy-Vater“ vorgeschlagenen Ehemann Paris.

Der junge Regisseur Philipp Westerbarkei verzichtete auf eine Verortung der Handlung in Italien.
Alles wirkt stark reduziert   – ein großer Felsen; ansonsten sehr, sehr viele Stühle, die auch teilweise in immense Höhen aufgetürmt wurden. Auch auf „unnötige“(?!) Romantik wurde verzichtet, der Hauptaugenmerk lag eher auf einer diffusen Gesellschaftskritik: Die Hervorhebung der Bedeutung der verfeindeten Familien war ihm wichtiger – sie wirkten wie Jugendgangs!
Das Orchester unter der musikalische Leitung von David Crescenzi, die Chöre und Kostüme waren wieder einmal hervorragend.

Alles in Allem ein sehr gelungener, aber teilweise anstrengender Abend!
Puetz_Stefan_Foto2_Andreas_Endermann Stefan Pütz
Inhaber von „Buch in Bilk“

Den Namen Stefan Pütz verbindet man mit „Buch in Bilk“, einer Buchhandlung, die es mittlerweile sogar an zwei Standorten in Unterbilk gibt. Bei Kulturveranstaltungen ist er auch gern mit einem Büchertisch präsent, denn der direkte Kontakt zu den Kunden und die persönliche Beratung ist ihm wichtig. Wichtig ist ihm jetzt – nach langer Abstinenz – auch wieder die Begegnung mit Oper und Ballett: Früher war er oft mit seinen Eltern in der Oper – heute ist er wieder neugierig darauf und offen für die kritische Auseinandersetzung mit den Düsseldorfer Scouts für Oper und Ballett.