Petruschka in der Oper am Rhein – Strawinsky besonders erleben!

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Petruschka FOTO: Hans Jörg Michel

Katrin Gehlen über die Premiere von „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“

Es war ganz anders als erwartet! Großartig! Normalerweise bin ich es gewohnt, ein solches Programm beim Düsseldorf-Festival zu sehen – dann jedoch nicht Akrobatik in Kombination mit einem solch hervorragenden Orchester, sondern nur mit musikalischer Untermalung vom Band. Hier stimmte alles, allenfalls der klassische Opernbesucher könnte etwas irritiert sein, da er einfach anderes gewohnt ist. Mir persönlich hat das erste Stück des Abends sehr gefallen. Ich liebe Jahrmärkte der Jahrhundertwende (auch wenn ich sie selbst in meinem Leben nie erlebt habe ;-) sie haben so etwas Skurriles. Fettleibige Schausteller, Hau den Lukas, Ganzkörpertattoos, eigenartige Kreaturen und ein gaffendes Publikum. Darunter 3 Figuren eines Schaustellers, die zu Leben erweckt werden, sich ihrer hoffnungslosen Situation in Gefangenschaft bewusst werden und dabei unter ununterbrochener Beobachtung des Publikums stehen.
Das nächste Stück erinnerte mich sehr an Shockheaded Peter, alias Struwwelpeter, welches vor mehr als 10 Jahren im Schauspielhaus hier in Düsseldorf zu sehen war. Ein nerviges Kind, was mit Hilfe von Lektionen lernt, Mitgefühl und Dankbarkeit zu entwickeln. Und das alles auf sehr außergewöhnliche Art und Weise präsentiert, als eine Mixtur aus Comic, realen Darstellern und fantastischer Musik.

Opernscouts 2017Katrin Gehlen
Modedesignerin
Katrin Gehlen ist als Modedesignerin spezialisiert auf individuelle Maßanfertigungen. Menschen, die wie sie selbst künstlerisch tätig sind, lädt sie in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit ihrem Mann zum Kreativtreff „Rheingold“ ein. Dann wird das eigene Haus zu einem inspirierenden Kunstsalon. Mit ihrem besonderen Interesse am Ballett freut sie sich jetzt auf die Auseinandersetzung mit den Aufführungen im Opernhaus.

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Eine Handvoll Donizetti und zwei Handvoll Slapstick

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Don Pasquale FOTO: Hans Jörg Michel

Heike Stehr über die Premiere von „Don Pasquale“

Opera buffa, scherzhafte Oper, 175 Jahre alt und immer wieder gerne gespielt: „Don Pasquale“ steht auf dem Premierenprogramm der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg in der Regie des mexikanischen Startenors Rolando Villazón. Und der greift mit beiden Händen in einen schier unerschöpflich scheinenden Fundus aus Klamauk, Klischees, Gags, Anspielungen, Referenzen an Kunst und Film … und lässt ein wildes Kostümfest zwischen alten Bildern und modernen Skulpturen über die Bühne rasen. Altbackenes und Modernes, Krishna-Outfits und Miniröcke, Warhol-Fans und akrobatische Diebin, Besenkammer und x-beinige Knickse wirbeln Durcheinander. Und ich… flüstere meiner Begleiterin ein leises „too much“ zu und schließe besser die Augen. Ich lausche dem schwungvollen Spiel der Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von David Crescenzi, mag besonders den Gesang von Ibrahim Yesilay in der Rolle des Ernesto, die er auch schauspielerisch von naiv bis glückstrunken überzeugend gestaltet (okay, ich gebe zu, ich habe doch noch gelegentlich geschaut, aber als dann z.B. die Diebin im Nana-Kostüm albern über die Bühne hüpfte, auch ganz schnell wieder zugemacht). Ich genieße stattdessen die Energie, die der Chor auf die Bühne und in den Saal bringt, und zum Schluss das musikalische Happy End. „Ende gut, alles gut“ – so jedenfalls sagt das Sprichwort.

OpernscoutsHeike Stehr
Erzieherin und Therapeutin
Kunst spielt in Heike Stehrs Leben eine große Rolle: Die ehemalige Erzieherin und jetzige Kunsttherapeutin betreibt den Blog http://kunstlebendig.blogspot.de. Sie ist schon zum zweiten Mal in Folge Opernscout in Duisburg und ist der Meinung, dass Opernbesuche ansteckend wirken sollten.  Gerne erzählt sie ihrer Familie und ihren Freunden von ihren Erlebnissen und Überraschungen, die sie bei den Premieren erlebt hat.

Der Zirkus auf der Bühne als Computeranimation?

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Petruschka – FOTO: Hans Jörg Michel

Jenny Ritter über die Premiere von „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“

Petruschka – Strawinsky
Mich störte die Art, wie die Stücke dargestellt wurden,  sehr: Die computererstellten Bilder, die ganz mühelos Tiere zerreißen können siehe „Tom und Jerry“; die überdimensionalen Vögel, die ungelenkig über die Bühne fliegen; die überdimensionalen Menschen, die einfach immer nur mit den Augen rollen – was soll das? Mir sind solche Bilder zu starr und zu steif. Die Artisten waren gut, doch wenn ich Zirkusartisten sehen will, gehe ich in den Zirkus –  der reizt mich aber nicht wirklich.

L’Enfant et les Sortilèges – Ravel
Hier waren immerhin schon mal mehr Menschen auf der Bühne, was mir besser gefallen hat. Aber auch hier: Was sollen die computererstellten Bilder? Traut man dem Publikum keine Phantasie mehr zu? Dieser Premierenabend entsprach nicht meinem Geschmack.

Opernscouts 2017

Jenny Ritter
Tai-Chi-Lehrerin
Jenny Ritter ist Lehrerin für verschiedene Entspannungstechniken und die chinesische Kampfkunst „Tai-Chi Chuan“. In ihrer Arbeit ist ihr der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung besonders wichtig. Schon durch ihren ersten Lehrmeister, der ihr eine sehr tänzerische Art des Tai-Chi vermittelte, entwickelte sich auch ihre Begeisterung für das Ballett. Seitdem  sie in der Spielzeit 2016/17 „Das Rheingold“ gesehen hat, ist Jenny Ritter nun auch ein Fan von Wagners „Ring“ und ist gespannt, wie es weitergeht.

Film ab: Petruschka erobert mich auf Anhieb!

Petruschka_LEnfant_01_FOTO_HansJoergMichelHilli Hassemer über die Premiere von „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“

Zauberhafte, originelle und auch gruselige Bildcollagen, sie sind künstlerisch-grafisch ein helles Vergnügen und wirbeln Geist wie Sinne in die Jahrmarkt-Welt Russlands zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Vor dieser magischen Kulisse werden wir im Publikum zu staunenden Kindern. Ich bin entzückt von der intelligenten wundersamen Abfolge phantastischer Szenen. Auch die Geschichte rührt mich an. Freud und Leid der drei „Akrobaten-Puppen“ und letztendlich die Flucht Petruschkas vor den sadistischen Quälereien seines Meisters, – sie führt zu einem traurig schönen Ende. Der russisch-französische Maler Marc Chagall hätte sicher seine Freude an diesen bewegten Bildern gehabt, die Figuren erinnern mich an seine poetisch naiven Malereien, wo immer wieder einmal Mensch und Tier durch die Lüfte fliegen. Fliegen scheinen auch die drei britischen Artisten zu können, die mit großer Eleganz und Finesse zu Strawinskys Musik und phänomenal synchron mit der filmischen Ebene verschmelzen. Das Spiel ihrer Schatten in der Filmprojektion ist mir eine Augenweide. Man darf sich gar nicht ausmalen, was passieren würde, wenn ein akrobatischer Akt daneben ginge! In dieser perfekten, ineinander verzahnten Gesamtkomposition aus Musik, Film und echten Akrobaten muss jede Bewegung auf den Punkt stimmen. Die akribische und hochkomplexe Arbeit hinter diesem kurzweiligen Stück hat meine Bewunderung. „L’Enfant et les Sortilèges“ – obwohl mit der gleichen genialen künstlerischen Handschrift erschaffen,- erscheint mir etwas zu verblassen, hinter der opulenten „Petruschka“. Vielleicht liegt es auch an der Geschichte, die mein Interesse nur schwer binden kann, wohlmöglich auch, weil diese Musik Ravels mich nicht sonderlich berührt. Dennoch: großer Respekt vor der Leistung aller mitwirkenden Sängern, Chören und Musikern. Sehr erstaunt, wie viele Mitwirkende am Ende auf der Bühne erscheinen.
Das britische Trio namens „1927“ (Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barritt) hat die unvergessene Zauberflöte auf die Düsseldorfer Bühne gebracht – drei Mal hat sie mich schon begeistert und das vierte Mal steht im Juni an. Nun stammt die Inszenierung dieser beiden kurzen Opern von Strawinsky und Ravel erneut aus der Feder der Bilderwelt der drei Briten. Meine Erwartungen waren zugegeben hoch und auch dieser Abend war ein großes Vergnügen.

Opernscouts 2017

Hilli Hassemer
Bildende Künstlerin
Die Malerin Hilli Hassemer lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Düsseldorf. Damals noch fremd in der Stadt und mit einem „Hardcorde-Wagnerfan“ befreundet, wurde die Oper unverhofft Dreh- und Angelpunkt ihres neuen Lebens. Jetzt will sie sich wieder intensiver mit Oper und Ballett befassen – genau hinschauen, zuhören, das Erlebte beschreiben. Sie sagt: „Es ist schön, wenn man sich selbst und seiner Meinung vertraut.“

Dramma buffo im Wimmelbild

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Don Pasquale FOTO: Hans Jörg Michel

Astrid Klooth über die Premiere von „Don Pasquale“

Donizettis komische Oper stellt die altbekannte Story vom alten, wohlhabenden Mann, der junge Frau freit und kläglich scheitert, in den Mittelpunkt. Da es sich um eine opera buffa handelt, wird der Stoff locker-leicht behandelt: Am Ende steht einem Happy End für junge Frau mit jungem Mann nichts mehr im Wege, und auch für den Alten deutet sich eine positive Wendung an. Der Kontrast von Alt und Jung wird im Bühnenbild widergespiegelt durch die Gegenüberstellung alter, klassischer Malerei (Delacroix, Leonardo etc.) und Pop Art (Keith Haring, Roy Lichtenstein, Andy Warhol u.a.). Während der alternde Don Pasquale seine edle Behausung mit alten Meistern geradezu vollstellt, ist Norina, die gefreite Maid, der Mittelpunkt einer szenigen (Lebens-) Künstlerkolonie, die für die Moderne steht und im Finale natürlich mit dem jungen Maler Ernesto zusammenkommt, dem brotlosen Malerneffen Don Pasquales. Anspielungen auf Kunst und Bohème, Klassik und Moderne dominieren die gesamte Aufführung. Chormitglieder und Solisten treten als Warhol, Mona Lisa, Yoko Ono u. a. auf, das Bühnenbild changiert zwischen New York und Paris, Dennis Hoppers emblematisches Werk „Nighthawks“, obwohl für die Vereinzelung des modernen Menschen stehend, dient als Kulisse für die (sich selbst) feiernde in-crowd um Norina. Dezent geht anders, aber da es sich um eine veritable opera buffa handelt, sollte man diese Aufführung nicht durch die politisch korrekte, teutonische  Analysebrille betrachten, sondern sich auf dieses lebens- und farbenfrohe Wimmelbild einlassen, insbesondere da auch Chor und Solisten mit sichtlicher Freude dabei sind. Eine besondere Entdeckung war für mich an diesem Abend der junge Tenor Ibrahim Yesilay in der Rolle des Ernesto, doch auch der bewährte Günes Gürle in der Rolle des Don Pasquale und Lavinia Dames als Norina  trugen zur gekonnten Leichtigkeit des Abends bei.

Opernscouts

Astrid Klooth
Oberstudienrätin im Hochschuldienst
Langjähriges Mitglied im Philharmonischer Chor, Mitwirkende im Theaterring Duisburg und Besitzerin eines Opernabonnements – Astrid Klooth ist dem Orchester und Theater seit vielen Jahren verbunden. Besonders wichtig bei der Rolle als Opernscout ist ihr der Meinungsaustausch mit den anderen Scouts über die Premieren. Die Uni-Dozentin hat fast täglich mit jungen Menschen zu tun und hofft, durch ihre Beiträge ihr Interesse am Musiktheater einer breiteren Schicht zugänglich machen zu können.

Begeistert von der ersten Walküre meines Lebens

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Die Walküre FOTO: Hans Jörg Michel

Henning Jüngst-Warmbier über die Premiere von „Die Walküre“

Schon beim üblichen und von mir durchaus goutierten Smalltalk im Foyer hörte ich vor Beginn der Oper, dass einer der Gäste an diesem Abend seine 150.!!! Aufführung der Walküre erleben würde. Das verlangte mir Respekt ab, war es für mich doch die erste Walküre meines Lebens. Diese Tatsache tat aber der Spannung und Vorfreude auf das Opernerlebnis keinen Abbruch.
Vorgreifend möchte ich sagen, dass mich die Aufführung, von wenigen Abstrichen bei der Inszenierung, total begeistert hat. Die von Axel Kober mit großem Elan geführten Düsseldorfer Symphoniker zogen mich von Anfang an mit ihrer Intensität in ihren Bann. Die düstere und Unheil verkündende Stimmung in Hundings Hütte teilte sich mir augenblicklich mit. Abgesehen der hervorragenden Stimmen der Protagonisten, gefiel mir auch die überzeugende Darstellung der Figuren besonders gut. Der zweite Akt war sowohl musikalisch als auch stimmlich ein einziger Ohrenschmaus. Hier konnte ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, dass Fricka, von Renée Morloc eindrucksvoll interpretiert, die ganze Familie in der Hütte vorfindet und alle schon wissen, dass Sieglinde schwanger ist. Das zu kommentieren sei den Experten überlassen. Mit dem letzten Akt war ich dann restlos begeistert und überzeugt von der Gewissheit, dass dies sicher nicht meine letzte Walküre gewesen sein wird.
Ein gelungener Abend und ebenso eindrucksvolles Erlebnis. DANKE dafür.

Opernscouts 2017 - Henning JŸngst-Warmbier

Henning Jüngst-Warmbier
Freiberuflicher Dozent an der Zukunftswerkstatt Düsseldorf
Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Hoteldirektor in Düsseldorf bringt Henning Jüngst-Warmbier seine berufliche und pädagogische Erfahrung heute ehrenamtlich in der Zukunftswerkstatt Düsseldorf ein: Seit mittlerweile acht Jahren realisiert er dort Projekte für und mit Langzeitarbeitslosen, Migranten und Flüchtlingen. Mit dem Kulturleben der Stadt ist er seit vielen Jahren über Freunde und Bekannte verbunden. Als Opernscout möchte er seine eigene Sichtweise präsentieren, über seine Empfindungen sprechen und erzählen, wie er das Gesehene erlebt hat.

 

„Den Verträgen bin ich nur Knecht.“ – Was ist Freiheit wert?

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Die Walküre FOTO: Hans Jörg Michel

Roland Schüren über die Premiere von „Die Walküre“

Ich bin begeistert! Während mich die Inszenierung des „Rheingold“ in der letzten Spielzeit so gar nicht mitnehmen konnte, reißt mich „Die Walküre“ vollends mit. Die Erwartung von fünf Stunden Oper ruft mir Videoabende mit den Freunden in den 80ern in Erinnerung. Als späte Teenager hatten wir auch ‚Apocalypse now‘ auf den VHS Kassetten. Dieser Antikriegsfilm funktionierte auch an dritter Stelle nach z.B. den Bluesbrothers oder Zurück in die Zukunft, ohne dass man einschlief. Jetzt, nach der Walküre in der Deutschen Oper am Rhein, weiß ich auch warum. Wagner sei Dank: Der Ritt der Walküre war’s! Natürlich war der Ritt nicht alleine der Grund, der uns trotz gewaltiger Längen, damals wie heute, nicht in der fünften Stunde einschliefen ließ. Aber die Szene des Hubschrauberangriffes, der mit Wagners monumentalen Klängen unterlegt, nein über-legt war, ist wohl jedem in Erinnerung geblieben, der diesen ergreifenden Film gesehen hat. Und im Opernhaus? Am Ende des zweiten Aktes habe ich eine Vorahnung als ich erkenne, dass der große Ventilator an der Decke der Bühne irgendwie einem Hubschrauberrotor gleicht. Und dann im dritten Akt? – Wow! – Macht die Inszenierung auch noch sehr, sehr eindeutige Anleihen bei ‚Apocalype now‘! Ich bin hin- und weggerissen von der Umsetzung der Story und dem Bühnenbild mit dem abgestürzten Hubschrauber, den untoten Soldaten-Zombies, die mit Hilfe der Walküren nach Walhall aufbrechen. Das passt tatsächlich hervorragend zusammen. Klasse! Ich spüre wie sich ein durchgängig grinsendes Lächeln in meinem Gesicht festgesetzt hat. Ein geniales Finale in Stunde fünf!
Was ich aber an erster Stelle aus der Walküre mitnehme, ist etwas anderes. Es hat seinen Ursprung im zweiten Akt in dem langen und sehr ruhigen Zwiegespräch zwischen Wotan und Brünnhilde. Wotan sinniert ob seiner vertraglichen Bindungen. Der Kriegsherr ist ein Häuflein Elend, der anders handeln möchte als aufgetragen, es aber eben nicht kann. „Den Verträgen bin ich nur Knecht“ singt er. Das Fehlen von Freiheit raubt ihm den Lebenssinn. Er ekelt sich vor sich selbst. „Nur dies will ich noch, das Ende, das Ende.“ – Ich nehme mit: Ohne Freiheit ist alles nichts. Habe ich letztes Wochenende nicht etwas Ähnliches in der leicht philosophischen aber sehr der Zukunft zugewandten Bewerbungsrede von Robert Habeck zum Parteivorsitzenden der Grünen, auf dem Parteitag in Hannover herausgehört? Darüber denke ich jetzt nach. Entscheidungsfreiheit über sich selbst zu haben, ist ein sehr hohes Gut! Ob für Kriegsherren, Politiker, Bäckermeister oder jeden anderen Menschen. Das wusste Maslow, das wusste Wagner. Ich freue mich auf den Ring Part trois. Bis dahin berausche ich mich an Wagners Sprache. „Des seimigen Metes süßen Trank magst Du mir nicht verschmähen.“

Opernscouts 2017 - Roland Schüren

Roland Schüren
Inhaber der Bäckerei „Ihr Bäcker Schüren“

Bereits in vierter Generation führt Roland Schüren den Familienbetrieb „Ihr Bäcker Schüren“ mit Hauptsitz in Hilden. Mit seinem Anspruch an Qualität, Produktvielfalt und Nachhaltigkeit gilt er als einer der besten und innovativsten Handwerksbäcker in Düsseldorf und der Region. Ihm und seinen Bäckern macht es Spaß, alles selbst herzustellen – ohne Fertigmischungen und Massenproduktion, dafür mit viel Zeit und handwerklichem Können. Da gibt es doch Parallelen zu unserem Opern- und Ballettproduktionen …