Es ist einfach beeindruckend!

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b.35 – Decadance FOTO: Gert Weigelt

Katrin Gehlen über die Ballettpremiere „b.35“

Nie schaffe ich es, mich wirklich auf einen dieser fantastischen Abende vorzubereiten und stelle dann vor Ort fest, dass es mich auch ergreift und auffängt, ohne Inhalte und Bedeutung der Stücke im Vorfeld erarbeitet zu haben. Es überkommt mich. Und jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, dass es dem Choreographen, dem Tanzensemble und allen weiteren beteiligten Personen mit einer scheinbaren Leichtigkeit gelingt, mich in Ihren Bann zu ziehen. Nicht nur das – ich sitze auf meinem Platz und spüre diese großartige Inspiration, die über mich kommt. So werde ich gefühlt sogar ein Teil von dem großen Ganzen. Ich bin also absolut begeistert von der Fähigkeit des Balletts am Rhein, so mit dem Zeitgeist zu gehen, sich auf all diese neuen Wege und Tanzstile einlassen zu wollen. Es ist eine große Bereicherung der künstlerischen Darbietung, die wir dadurch hier in Düsseldorf zu Gesicht bekommen.

Opernscouts 2017Katrin Gehlen
Modedesignerin
Katrin Gehlen ist als Modedesignerin spezialisiert auf individuelle Maßanfertigungen. Menschen, die wie sie selbst künstlerisch tätig sind, lädt sie in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit ihrem Mann zum Kreativtreff „Rheingold“ ein. Dann wird das eigene Haus zu einem inspirierenden Kunstsalon. Mit ihrem besonderen Interesse am Ballett freut sie sich jetzt auf die Auseinandersetzung mit den Aufführungen im Opernhaus.

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Ein ambivalenter, von unterschiedlichen Stimmungen getragener Premierenabend

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b.35 – Decadance FOTO: Gert Weigelt

Susanne Bunka über die Ballettpremiere „b.35“

Ohad Naharins „Decadance“ hat mich von Beginn an begeistert; ein wie immer tanzbegeistertes und -begeisterndes Ensemble zu toller, intensiver, mal wilder, mal entspannter Musik. Man möchte sich mitbewegen…
„Environment“ von Ben J. Riepe…schwierig! Gedanken und Informationen, die permanent mündlich vorgetragen werden. Dazu buntgewandete Tänzer, die mehr posieren als tanzen. Die Andeutung des Abendmals, des Weltuntergangs… Ist die Botschaft die, dass der Mensch aus seinen Fehlern nicht bereit ist zu lernen?
Schließlich Remus ŞucheanăsAbendlied“… Ruhe, klassisches Ballett, die wunderschöne Musik Schuberts…das alles versöhnt bei aller Nachdenklichkeit. Ein Mann, der seinen Platz im Leben nicht findet, die Liebe, nach der er sucht, nicht sieht. Ich frage mich: Ist das echt oder ist alles nur ein Traum?

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Susanne Bunka
Inhaberin des Angercafés in Urdenbach
Vor drei Jahren hat sich die ehemalige Kinderkrankenschwester Susanne Bunka einen Traum erfüllt: Zusammen mit ihrer Tochter betreibt sie das Angercafé in Urdenbach – ein Treffpunkt für alle Generationen, in dem auch Lesungen und kleine Konzerte und Chorproben stattfinden. Sie liebt die großen Opernklassiker, ist gleichermaßen offen für zeitgenössisches Musiktheater und Ballett und freut sich darauf, Ihre Eindrücke im Gespräch zu vertiefen.

 

Mal bunt, mal klassisch, mal verrückt: und immer neue Wege!

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b.35 – Abendlied FOTO: Gert Weigelt

Jenny Ritter über die Ballettpremiere „b.35“

Decadance – Neueinstudierung Ohad Naharin: Welch eine Lebendigkeit, Farben, Fassetten – herrliche Bilder, herrlicher Tanz! Super war das Duett der beiden Männer  – ein Highlight!! Mir gefiel die Idee des Choreografen, die Tänzer beim Proben ohne Spiegel proben zu lassen, gut.  Das erhöht die innere Wahrnehmung; wie beim Taiji, da gibt es auch keinen Spiegel, so dass der Übende von innen heraus wahrnimmt, wann er in seiner  Mitte ist. Die fließenden Bilder, die breitgefächerte Musik – super!
Environment – Uraufführung Ben. J. Riepe: Gewaltige Bilder: grüne Männchen, weiße Figuren, Nebelschwaden, die immer wieder neue Bilder entstehen ließen – das einzige Wort des Sprechers, das mir im Gedächtnis geblieben ist: Bewusstsein. Sollte die Aussage ein Hinweis auf Vergangenheit (Bilder wie das Abendmahl) und Zukunft (Roboter) sein? Eine Warnung, wenn wir uns nicht besinnen, läuft alles auf die „Roboterisierung“ des Menschen hin, grüne Männchen, kastenförmige Köpfe, total verhüllte Menschen, die als solches schon gar nicht mehr erkennbar waren?? Ektase, Verrücktheit, welche Abgründe taten sich da auf. Auch hier wurde in den Proben, auf die innere Eingebung der Tänzer gesetzt! Diese Compagnie ist einfach Spitzenklasse.
Für mich war in beiden Stücken das Tanzhaus nrw und Pina Bausch erkennbar: Sprechen, singen und tanzen. Mir persönlich ist das Tanzen ohne „Zutaten“ lieber.
Abendlied – Uraufführung Sucheaná: Klassisch schön – die Musik/ Schubert wunderbar (das Musiktrio war einfach spitze). Meine Hochachtung an die Tänzer, die Körper so zu bewegen, Bilder darzustellen und Höchstleistungen zu vollbringen! Der Tanz (die Musik) ist einfach die vergänglichste Kunstform – kaum gesehen (gehört) schon ist das Bild weg – und doch lebt es in den Köpfen des Betrachters weiter!

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Jenny Ritter
Tai-Chi-Lehrerin
Jenny Ritter ist Lehrerin für verschiedene Entspannungstechniken und die chinesische Kampfkunst „Tai-Chi Chuan“. In ihrer Arbeit ist ihr der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung besonders wichtig. Schon durch ihren ersten Lehrmeister, der ihr eine sehr tänzerische Art des Tai-Chi vermittelte, entwickelte sich auch ihre Begeisterung für das Ballett. Seitdem  sie in der Spielzeit 2016/17 „Das Rheingold“ gesehen hat, ist Jenny Ritter nun auch ein Fan von Wagners „Ring“ und ist gespannt, wie es weitergeht.

„Ignore. Ignore all possible concepts and possibilities. Ignore Beethoven and Bach. Ignore the Damnation of Faust. Ignore. Just make it, Babe.“

b.35. Ballett am Rhein Düsseldorf/DuisburgEnvironment ch.: Ben J. Riepe
b.35 Environment – Ben J. Riepe FOTO: Gert Weigelt

Hilli Hassemer über die Premiere von „b.35“

…klingt eine Stimme aus dem Off. Welch ein befreiender Appell, an uns, an die Tänzer! Die Company  fegt in großer Besetzung in den nächsten 30 Minuten furios über die Bühne. Musikstücke aller Genres wechseln collagenhaft einander ab. Szene für Szene evoziert in mir Assoziationen über das Menschsein in allen Nuancen. Frech und frisch wirken Tanz und die oft sehr ungewöhnlichen Bewegungsabläufe. In einer Passage schreitet die Primaballerina in einem geschmeidigen aber physikalisch schier unmöglichen Wackelgang ihre eigenen Wege und ich frage mich, wie Hüftegelenke das durchhalten können? Sie konnten! Zwei Männer tanzen fast liebevoll um,- und miteinander, ein Pas de Deux, welches zu erleben, eine große Freude ist. Manche Tänzer treten gefährlich nah an den Orchestergraben und lupfen Shirt oder die Hose. Sie zeigen uns ihre leeren Händen, geben einen kurzen Blick frei auf ihre Rippen, auf ihr Hinterteil. „Sie zeigen ihre wunden Stellen“, muss ich denken. Mir gefällt, wie ironisch, rasant und schräg, immer wieder mit Blickkontakt zum Publikum getanzt wird. Wie präsent jeder einzelne der Tänzer/innen wirkt. Intensiver und frecher Auftakt, die Choreografie des DECADANCE von Ohad Naharin.

Mit Knall und Rauch, geht es weiter in der Uraufführung ENVIRONMENT von Ben J. Riepe. Ein junger Mann in Frack und Zylinder schreitet durch das Geschehen und spricht fortwährend Gedankengänge und Texte. Schlagworte wie Lifestream, Bewusstsein, Linearität,-  in meinen Ohren wirkt dieser Sprachstrom etwas störend, ja anachronistisch zu dieser eigenwilligen Performance der Tänzer. Riepe nutzt in vollen Zügen die Bühnenvorhänge, die Schicht um Schicht fallend, neue Bilder oder auch nur Strukturtapeten zeigen und den Raum zum Publikum hin langsam verkleinern. Das christliche Abendmahl da Vincis wird ebenso zitiert wie Kaspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“. Die in bunt gemusterte Ganzkörpersuits gehüllten Tänzer scheinen durch diese Stoffbandagen weder sehen noch atmen zu können. So tanzen in einer Szene drei von Karo-Glencheck überzogenen Tänzer vor einer ähnlich gemusterten Wand und verschmelzen fast darin, ein Mimikryeffekt vom feinsten. Dazwischen immer wieder der fabulierende Zylindermann und irgendwann wird klar, er ist der sehr verlorene Wanderer überm Nebelmeer. Wenig Tanz, sehr theatralisch und bildgewaltig, das war für mich eine sehr mutige und gelungene Integration von Performativer Kunst in diesem Ballettabend.

„DAS ABENDLIED“ als letztes Stück beruhigt, wie so oft, die aufgewühlten Gemüter. Schuberts Trio Nr.2 Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello wunderbar gespielt von Alina Bercu, Franziska Früh und Nikolaus Trieb. Klassisches Ballett, zart und transparent schweben die Tänzer und werden fast organisch zur Musik. Wäre da nicht… ein Tanzender fällt auf, er kommt nicht so recht ins Geschehen, – immer wieder versucht er in den Flow der Truppe einzutauchen, um dann doch erlahmt seine Flügel hängen zu lassen. Auch das Gros der Tänzer versucht ihn immer wieder mit sich zu reißen, ihn in die geschlossene Bewegung zu integrieren. Vergebens. Irgendwann sitzt er nur noch am Bühnenrand und lässt die Vorstellung vor seinen Augen geschehen. Träumt er etwa diesen Tanz, ist dies alles ein Hirngespinst seines entspannten Bewusstseins? Die Frage tanzt im Raum. Der Trancezustand des einsamen Nichttänzers überträgt sich auch auf mich als Betrachter. Ein schönes Abendlied.

Opernscouts 2017

Hilli Hassemer
Bildende Künstlerin
Die Malerin Hilli Hassemer lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Düsseldorf. Damals noch fremd in der Stadt und mit einem „Hardcorde-Wagnerfan“ befreundet, wurde die Oper unverhofft Dreh- und Angelpunkt ihres neuen Lebens. Jetzt will sie sich wieder intensiver mit Oper und Ballett befassen – genau hinschauen, zuhören, das Erlebte beschreiben. Sie sagt: „Es ist schön, wenn man sich selbst und seiner Meinung vertraut.“

Der Tanz ist immer Spitzenklasse!

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b.33 – Stravinsky Violin Concerto – Balanchine

Jenny Ritter über die Premiere von „b.33“

Stravinsky Violin Concerto (George Balanchine):
Schöner ästhetischer Tanz passend zur  Musik   – schön.

Roses of Shadow (Schläpfer/Hölszky):
Wie in der Ballettwerkstatt so auch in der Vorstellung, konnte ich diese Töne nur 10 Minuten ertragen – diese Geräusche sind für mich keine Musik.

Polish Pieces (Hans van Manen)
Richtig schön – da stimmte alles; die Kostüme, die wunderschön getanzte Choreographie, die Musik, die Dynamik, die Formationen, die  Ästhetik und  die Komik. Es war kurzweilig und mit dieser ungewöhnlichen Farbkombination ein echter „Hingucker“ (hätte gerne noch ein bisschen länger in diesem Stück verweilt) – ich bin somit glücklich nach Hause gegangen.

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Jenny Ritter
Tai-Chi-Lehrerin
Jenny Ritter ist Lehrerin für verschiedene Entspannungstechniken und die chinesische Kampfkunst „Tai-Chi Chuan“. In ihrer Arbeit ist ihr der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung besonders wichtig. Schon durch ihren ersten Lehrmeister, der ihr eine sehr tänzerische Art des Tai-Chi vermittelte, entwickelte sich auch ihre Begeisterung für das Ballett. Seitdem  sie in der Spielzeit 2016/17 „Das Rheingold“ gesehen hat, ist Jenny Ritter nun auch ein Fan von Wagners „Ring“ und ist gespannt, wie es weitergeht.

Ein wunderbarer Abend mit sehr unterschiedlichen Kompositionen

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b.33 – Stravinsky Violin Concerto – Balanchine

Katrin Gehlen über die Premiere von „b.33“

Zu Beginn George Balanchine; ein Genuss für Auge und Ohr. Ich sehe tolle Bilder, eine sehr schöne Koordination der Tänzer, Paartänze und Spitzentanz, alles sehr leicht und einfach wunderschön zu der Musik von Igor Strawinsky.
Nach der Pause Martin Schläpfer. Ich bin sehr gespannt. Hatte mich doch “b.29“ einfach unglaublich begeistert. Das Bühnenbild wieder sehr markant, dunkel. Ich ahne schon, da kommt schräges auf mich zu. Musik? Nein, von Musik kann hier nicht die Rede sein, es handelt sich eher um Klangbilder, Geräuschwelten, die die Tänzer auf atemberaubende Art und Weise in Tanz umsetzen. Alles scheint sehr chaotisch und doch ist eine geheimnisvolle Ordnung am Werk. Dennoch, ich bin durcheinander, wie kann ich mit dem von mir wahrgenommenen umgehen? Einerseits faszinierend, aber auch so befremdlich. Ich begreife, das hier wahrgenommene kann nicht mit den üblichen Sinnen aufgenommen werden. Ich schalte ab und gebe mich nur noch hin. Kein Verstand mehr, der versucht zu interpretieren und zu verstehen. Und auf einmal werden die Tänzer vollends zu sichtbar gewordenen Geräuschen und Stimmen. Fast erscheint es mir so, als ob sie etwas körperloses erhalten, so voller Hingabe wie sie sich bewegen. Ich erinnere mich wieder an das Zitat von George Balanchine: „ Hör den Tanz, sieh die Musik“ und erlebe genau dies bei Martin Schläpfers und Adriana Hölszkys Komposition.
Das letzte Stück von Hans van Manen mit einem Klavierkonzert und Streichorchester von Henry M. Górecki besänftigt in aller Form das aufgewühlte Gemüt. Es ist einfach fantastisch. Nach den dunkel gehaltenen Kostümen bei Martin Schläpfer bekomme ich hier ein tolles Farbspiel zu sehen. Hier kann das Herz wieder lachen. Auch diesmal zeigt es sich, dass die drei Stücke hervorragend kombiniert und in genau richtiger Reihenfolge gezeigt sind.

Opernscouts 2017Katrin Gehlen
Modedesignerin
Katrin Gehlen ist als Modedesignerin spezialisiert auf individuelle Maßanfertigungen. Menschen, die wie sie selbst künstlerisch tätig sind, lädt sie in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit ihrem Mann zum Kreativtreff „Rheingold“ ein. Dann wird das eigene Haus zu einem inspirierenden Kunstsalon. Mit ihrem besonderen Interesse am Ballett freut sie sich jetzt auf die Auseinandersetzung mit den Aufführungen im Opernhaus.

Ballettböller zum Jahresabschluss!

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b.33 – Stravinsky Violin Concerto – Balanchine FOTO: Gert Weigelt

Georg Hess über die Premiere von „b.33“

George Balanchines Ballett „Stravinsky Violin Concerto“ beeindruckt sofort mit seiner Leichtigkeit. Die harmonische Ausgewogenheit von Bewegung und Musik mit dem Solopart des Violinisten Marc Bouchkov,  die unaufdringlichen aber anmutenden Kleider der Darsteller und das reduzierte Bühnenbild schaffen einen großartigen Einstieg in diesen Abend. Das zweite Stück des Abends mit dem vielversprechenden Titel „Roses of Shadow“, choreografiert von Martin Schläpfer fängt mich nicht ein. Die launische, eher seltsame Musik, eine Auftragskomposition von Adriana Hölskzy, begleitet von hexenartig gesprochenen, zusammenhanglos scheinenden Wortaneinderreihungen und die hiermit einhergehenden zersplitterten, manchmal orientierungslos wirkenden Bewegungsabläufe der Darsteller erzeugen bei mir weder ein Gefühl von Harmonie noch kann ich hierin für mich einen Kontext erkennen. Meine Vorfreude auf das letzte Stück des Abends,  nämlich Hans van Manens  „Polish Pieces“ ist schließlich berechtigt – großartig und voller Leuchtkraft! Zu temporeicher Musik zeigen die Tänzer und Tänzerinnen in engen und bunten Trikots in hastigen, aber stets synchronen und glatten Bewegungsabläufen eine faszinierende Choreo. Die Schnelligkeit und Schönheit der Bewegungen und Formationen packt mich. Ich bin begeistert. Das Publikum zeigt durch langanhaltenden und sehr starken Beifall, dass diese Inszenierung des Altmeisters den treffenden Abschlusspunkt des Ballettjahres gesetzt hat.

Opernscouts 2017

Georg Hess
Notarfachreferent
Als „aufgeschlossenen Opernneuling“ beschreibt sich Georg Hess, der in Düsseldorf lebt und hier als Notarfachreferent arbeitet. Als Opern- und Ballettscout möchte der tiefer in die Materie einsteigen, sich von den Stücken fangen lassen und seine Eindrücke anschließend an Freunde, Kollegen und die Leser unseres Blogs weitergeben. Die Premiere von b.26 war der erste Ballettabend, den er live auf einer Bühne erlebte und ihm deutlich gezeigt hat, welch unterschiedliche Stimmungslagen Ballett erzeugen kann.